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WhatsApp Business

8 Fragen zu WhatsApp Business

WhatsApp Business für kleinere Unternehmen

Nachdem ich WhatsApp Business eine Weile getestet habe, beantworte ich die acht wichtigsten Fragen und verrate Dir, was ich von dem Messenger halte.

Was genau ist WhatsApp Business?

WhatsApp Business ist kostenfrei und baut auf dem WhatsApp Messenger auf. Der Messenger bietet speziell für kleinere Unternehmen ausgesprochen interessante Zusatzfunktionen.

Welche Zusatzfunktionen gibt es?

  • Kontaktdaten hinterlegen – WhatsApp Business ermöglicht, Deine relevanten Kontaktdaten in der App zu hinterlegen. Adresse, Unternehmensbeschreibung, E-Mail, Standort, Öffnungszeiten, Website – für alles ist Platz.
  • Katalog nutzen – seit Neuestem kannst Du auch eine Auswahl Deiner Produkte in dem Messenger hinterlegen. So werden Deine Produkte mit Preisen, Produktnummern und Produktlinks gleich im Unternehmensprofil angezeigt.
  • Kurzlink – Du kannst mit der App einen Kurzlink erstellen, den Dein Kunden oder Interessenten einfach anklicken können, um mit Dir zu kommunizieren.
  • Automatisierte Nachrichten – Kunden kontaktieren Dich gern in den Abendstunden? Du bist im Urlaub und möchtest Deine Kunden nicht im Regen stehen lassen? Mit WhatsApp Business kannst Du automatisierte Nachrichten erstellen. Du kannst sie individuell planen und automatisch deaktivieren, wenn Deine Abwesenheit vorüber ist. Ein Neukunde nimmt zum ersten Mal Kontakt auf? Für den Fall kannst Du eine freundliche Nachricht zur Begrüßung hinterlegen. Aber auch Push-Nachrichten sind möglich, die automatisch nach einer Inaktivität von zwei Wochen gesendet werden.
    Fazit: Direkter Kundenservice bei geringem Zeitaufwand für Dich ist auf jeden Fall ein Argument für WhatsApp Business!
  • Schnellantworten – Oft geht es im Geschäftsalltag hektisch zu. Da ist es praktisch, Antworten auf wiederkehrende Fragen vorab zu formulieren und abzuspeichern. Die Antwort bekommt einen Schlüsselbegriff und kann dann mit „/Schlüsselbegriff“ eingegeben werden. Die App wandelt automatisch in die Standard-Antwort um.
    Fazit: Praktische Funktion, vor allem bei wiederkehrenden Anfragen.
  • Chat-Labels – damit können Chats sinnvoll organisiert werden und ein Label macht es leicht, Chats nach einer Weile wiederzufinden. Fünf verschiedene Labels sind bereits angelegt. Es können beliebige ergänzt werden.
    Fazit: Praktisch!
  • Nachrichten-Statistiken – WhatsApp Business bietet einen Überblick über die Anzahl der versendeten, empfangenen und gelesenen Nachrichten.
    Fazit: Für eine Statistik ist die Info recht mager.
  • Standard WhatsApp Funktionen – alle Funktionen, die Du bereits aus der Standardversion von WhatsApp kennst, sind weiterhin verfügbar.

Wer kann die App nutzen?

Die App steht sowohl für Android als auch für iOS zur Verfügung. Sie lässt sich mit jeder Telefonnummer nutzen.

Ist es möglich von WhatsApp auf die Business Version umzusteigen?

Das geht völlig problemlos. Nach der Installation wirst du gefragt, ob Du alle Daten und Chats aus der Standardversion übernehmen möchtest.

Was bringt mir die Business Variante?

Mit dieser App lassen sich geschäftliche Kontakte, die über WhatsApp laufen automatisieren und vereinfachen. Kunden einen zusätzlichen Kommunikationskanal anzubieten, ist für viele kleinere Unternehmen sinnvoll und nützlich.

Wie kann ich mein Unternehmen verifizieren lassen?

Du kannst Dein Unternehmen nicht selbst verifizieren, das macht WhatsApp. Dein Unternehmen kann sich auch nicht darum bewerben, verifiziert zu werden. 
Hinweis: Die Verifizierung von WhatsApp Unternehmens-Accounts ist derzeit auf einige wenige Unternehmen begrenzt, die an einem Pilotprojekt teilnehmen. Quelle: WhatsApp

Kann ich WhatsApp Business mit einer Festnetznummer nutzen?

Ja, das ist möglich. Eine Anleitung dazu findest Du hier. Ich habe das nicht ausprobiert, da ich meine Handynummer nutze. Wenn Du diese Möglichkeit nutzt, freue ich mich über eine Rückmeldung.

Was muss ich zum Thema Datenschutz beachten?

Ein Hauptproblem bei der Nutzung der App ist, dass sie bei der Installation Zugriff auf alle Kontaktdaten verlangt. Dies kann man zwar verweigern, aber dann wird die Kommunikation schwierig, da nur noch die Rufnummern in der App angezeigt werden. Erlaubt man jedoch den Zugriff, werden alle Kontaktdaten zum WhatsApp Server übertragen. Kein Problem, solange der jeweilige Kontakt selbst WhatsApp nutzt. Er hat mit seiner Installation bereits den Nutzungsbedingungen zu gestimmt. Kritisch ist es, dass auch Kontaktdaten von Personen die kein WhatsApp oder WhatsApp Business nutzen, übertragen werden.

Diese Problematik löse ich durch Securecontact X. In dieser App befinden sich alle meine Kontakte. WhatsApp & Co haben hierauf keinen Zugriff. Die Personen, die WhatsApp nutzen befinden sich in der normalen Kontakte App und ich kann alles wie gewohnt nutzen. Rund zehn Euro im Jahr für Securecontact X sind in jedem Fall gut investiert. (Übrigens: Eine App aus gleichem Hause für Android findest Du hier GALConnect. Ich bin kein Anwalt und kann nicht dafür garantieren, dass meine Angaben hier rechtlich völlig korrekt sind. Darum weise ich vorsorglich auf weiterführende Informationen der It-Recht Kanzlei hin und empfehle gegebenenfalls einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen.

 

 

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Relaunch Website Rhein-Chemotechnik GmbH

Webdesign: Rhein-Chemotechnik GmbH

„Für den besseren Beton! – so heißt es bei der Rhein-Chemotechnik GmbH in Breitscheid.

Für mich gab es wieder einmal viele neue Einblicke in eine mir neue und ausgesprochen interessante Branche.

Neben der Gestaltung der neuen, mobilen Website und einer Fotoreportage lag hier der Fokus auf intensiver Schulung einer Mitarbeiterin in WordPress. Ich bin fast ein bisschen wehmütig, dass die „heiße Phase“ nun vorüber ist, denn ich habe ein tolles Team kennengelernt, mit dem es einfach Freude macht, zu arbeiten.

Webdesign Furken Consulting

Aufgaben Webdesign, Fotografie, Schulung

Der Relaunch der Rhein-Chemotechnik GmbH in Breitscheid  wurde von mir entwickelt und technisch umgesetzt:

  • Beratung/Mitwirkung: Erstellung von neuen Inhalten, Strukturierung der bereits vorhandenen Inhalte, Suchmaschinen Optimierung
  • Technik: Erstellung einer Datenbankanwendung, Einrichtung einer WordPress Installation
  • Gestaltung: Entwicklung eines Templates mit Divi
  • Bearbeitung: Sichern und Reaktivieren vorhandenen Contents, Weboptimierung von Grafiken, Fotos und Inhalten
  • Technische/Redaktionelle Betreuung: Datensicherung, automatische Aktualisierungen
  • Technische Betreuung: Wehosting, Datensicherung, automatische Aktualisierungen
  • Schulung im Verwenden von WordPress

Fotoarbeiten

  • Firmenreportage

www.rhein-chemotechnik.com

Es wird Zeit für einen frischen Anstrich?

Frischer Wind für Deine Website? Lass dich kostenfrei von mir beraten!

„Rundum sorglos“
Ein grundlegend modernisierter Internetauftritt für die Rhein-Chemotechnik GmbH. Das war die Aufgabenstellung, mit der wir an Frau Güth herangetreten sind. Erhalten haben wir eine professionelle neue Webseite, aktuelles Bildmaterial, eine perfekte Einarbeitung in WordPress und eine optimale Lösung für jeden unserer Wünsche.
„Martina-macht-das“ ist ein klares Statement, auf das wir uns jederzeit verlassen können.

Peter Kern, Geschäftsführer Rhein-Chemotechnik

Martinas Geheimnisse: So wird Deine „Über uns“-Seite ein echter Hingucker

Home » Posts by martina gueth

Ganz gleich, für welche Methode Du Dich entscheidest, Ziel ist immer:
neugierig machen, Vertrauen wecken, Persönlichkeit zeigen.

Warum eine „Über uns“-Seite immens wichtig ist

Google Analytics beweist: die „Über uns“-Seite gehört zu den am häufigsten besuchten Seiten im Internet. Menschen kaufen Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen, denen sie vertrauen. Dazu wollen Sie sehen, wer hinter dem Angebot steckt.
Potenzielle Kunden wollen wissen, welche Qualifikationen Du hast, ob Du eine Lösung für Ihr Problem hast und nicht zuletzt, ob Du sympathisch bist. Als Geschäftspartner, als Unternehmen, als Team.

Welche Inhalte gehören unbedingt in eine „Über uns“-Seite?

Beginne mit einem kurzen Eröffnungsstatement.

  • Stelle eine Frage an Deinen Wunschkunden. So wie: „Du suchst nach einer Maschine, die es noch gar nicht gibt?“, „Du suchst die ultimativ spannendsten Bücher?“, „Du bist Deine dünnen, kraftlosen Haare leid?“ Danach folgt ein Hinweis, dass genau das bei Dir oder Deinem Unternehmen zu bekommen ist (und natürlich noch mehr). ODER:
  • Sage Deinem Wunschkunden, wie Du ihm helfen kannst. Versetz Dich in die Lage des Kunden. Welches Problem hat er? Welche Lösung bietest Du dazu an? Dann beschreibst Du kurz Dein Unternehmen und zählst in ein oder zwei Sätzen auf, was das Unternehmen anbietet. Du kannst noch ergänzen, für wen sich das Angebot eignet. ODER:
  • Verrate etwas Außergewöhnliches, ein kleines Geheimnis.
    Ein Beispiel für den Friseurbereich: „Wussten Sie, dass ich mir als Teenager immer selbst meine Haare geschnitten habe? Ich habe früh gemerkt: diese Passion muss ich zum Beruf machen. Heute führe ich einen modernen Friseur-Salon mit acht ambitionierten Mitarbeiterinnen.“

Vorstellung Deines Unternehmens

Nach dem Eröffnungsstatement stellst Du Dein Unternehmen vor.
Eine sachliche Kurzvorstellung ist prima. Bitte keine langen Bandwurmsätze, die schrecken Leser nur ab. Hier kannst Du interessante Zahlen und Fakten unterbringen: Unternehmensgründung, Anzahl der Mitarbeiter, Produkte, Dienstleistungen.
Mache keine Verkaufsshow aus Deiner „Über uns“- oder „Über mich“-Seite. Besser ist es, herauszustellen, welche Alleinstellungsmerkmale das Unternehmen hat.
Zeige auch hier, dass Du das Problem Deines (Wunsch-)Kunden lösen kannst. Potenzielle Kunden wollen nicht den attraktivsten Chef oder das schönste Firmengebäude aller Zeiten sehen. Sie wollen sehen, dass Du etwas für sie tun kannst. Menschen gehen ins Internet, weil sie nach Unterhaltung oder nach Problemlösungen suchen.

Unternehmensphilosophie

Ein wichtiger Punkt ist immer die „Unternehmensphilosophie“. Besser ist die Formulierung: „Wofür wir stehen?“. Das klingt weniger abgedroschen, stattdessen authentisch. Was macht Dich als Unternehmer aus? Was ist Dir wichtig. Bleibe authentisch.
Und:  schreibe niemals über Dein Unternehmen in der dritten Person. Das wirkt hölzern und kalt.
Und eben so wenig sollten Einzelkämpfer sich mit „WIR“ schmücken. Steh zu dem, was Du bist und wofür Dein Unternehmen und Dein Team stehen. Nur so findest Du auch die Kunden, die zu Dir passen.

Team

Nächster sehr wichtiger Punkt: das Team. Grundsätzlich sollten alle Mitarbeiter, die in direktem Kundenkontakt stehen, auf der Website abgebildet werden. Ob darüber hinaus Mitarbeiter gezeigt werden, hängt nicht zuletzt von der Größe des Teams ab.
Auch die Geschäftsleitung gehört unbedingt auf die Website. Und immer alle mit aktuellen authentischen Fotos. 
Zeige die Menschen hinter den Namen. Deine Kunden werden Dich dafür lieben.
Ob streng, seriös oder ausgefallen flippig hängt vom Unternehmen und der Branche ab, in der Du tätig bist.

Beim Thema Fotos entsteht gerne Reibungsfläche. Hin und wieder wollen Mitarbeiter sich nicht auf einer Internetseite abgebildet sehen. Wenn Du hier nicht weiter kommst, wirst Du etwas Kreativität entwickeln müssen, um Euren künftigen Kunden trotzdem ein tolles Team zu präsentieren.

Du kommst nicht weiter mit Deinen Team-Fotos?

Ich habe da einige sehr gute Ideen. Einfach zum Hörer greifen und anrufen!

Du kommst nicht weiter mit Deinen Team-Fotos?

Ich habe da einige sehr gute Ideen. Einfach zum Hörer greifen und anrufen!

Was sagen Eure Kunden?

Kunden vertrauen Bewertungen und suchen danach. 
Mach Dir  das zu Nutze. Lass Deine zufriedenen Kunden für Dich sprechen. Kundenfeedback wird immer gerne gelesen und erhöht das Vertrauen in Dein Unternehmen. Aber achtet darauf, dass Deine Kundenstimmen nachvollziehbar und echt sind.

Was auf keinen Fall fehlen darf: Kontaktmöglichkeiten

Ganz wichtig auf der „Über uns“ oder „Über mich“-Seite sind vollständige Kontaktdaten (Adresse, Telefonnummer, Mail).
Es gehört zum gutem Service, die Besucher der Website nicht lange suchen zu lassen. 
Und nutze die Gelegenheit und fordere zu einer Handlung auf.

Einige Beispiele für Handlungsaufrufe (Call to action): 

  • Beratungstermin vereinbaren (Link zur Kontakrseite oder Telefonnummer)
  • Rückruf anfordern (Vorgefertigtes kleines Formular, in dem nur noch Telefonnumer und Name eingetragen werden muss)
  • Produktbeschreibung ansehen (Link zu einer Produktseite)
  • PDF herunterladen (Download interessanter Dokumente)
  • Informationsmaterial bestellen  (Link zur Kontaktseite oder Telefonnummer)
  • Blog ansehen
  • Newsletter abonnieren
  • Seite auf Social Media teilen

Und noch einige allgemeine Hinweise:

  • Orientiere Dich beim Schreiben Deiner „Über mich“ oder „Über uns“-Seite an den 5-W-Fragen (Wer, Wo, Was, Wann, Wie)
  • Du hast keine Fotos? Ich fotografiere für Unternehmen Produkte, Mitarbeiter und alles, was nötig ist. (Fotos für Kundenprojekte)
    Hilfreich kann auch eine Fotodatenbank wie 123RF sein. Auch hier unterstütze ich gerne bei Auswahl und Bestellung.
  • Versetz Dich bei allen Inhalten Deiner Website in Deinen (Wunsch-)Kunden.
    Wichtig ist nicht, was Du schreiben willst, sondern was Deine Kunden interessant finden. Dem Fisch muss der Köder schmecken, nicht dem Angler! Nimm jeden Satz unter die Lupe.
  • Direkte Ansprache zeigt, dass Du nicht selbstverliebt in Deinen Texten badest, sondern beim Kunden und seinem Anliegen bist.
  • Lass die „Über mich“ oder „Über uns“-Seite keine Einbahnstraße sein. Verlinke passend zu anderen Seiten Deines Webauftritts.

Datenleck: Erneut Millionen von Mailadressen und Passwörter aufgetaucht.

Ein riesiger Datensatz von 773 Millionen gestohlenen Online-Konten ist im Internet aufgetaucht. Bist Du betroffen?

Der Betreiber der Passwort-Sicherheits-Website „Have I Been Pwned (HIBP)“ Troy Hunt veröffentlichte am vergangenen Donnerstag auf seinem Blog ein riesiges Datenleck. Der Datensatz, der unter dem Namen „Collection #1“ im Netz kursierte, bündele Informationen „aus vielen einzelnen Datendiebstählen und Tausenden verschiedenen Quellen“.
Hunt hat die Datensammlung nach eigenen Angaben über den Cloud-Service „Mega“ erhalten – wo er aber inzwischen nicht mehr verfügbar ist.

Datenleck. Collection #1.W

Sind Deine E-Mail-Adressen vom Datenleck betroffen?

Um herauszufinden, ob Deine E-Mail-Adresse mit dazugehörigem Passwort in diesem Datenleck auftaucht, kannst Du Hunts Dienst HIBP verwenden. Der Sicherheitsforscher hat die Daten dort eingepflegt.
Du erfährst allerdings nur, ob Deine E-Mail-Adresse in dem Leak vorkommt. Weitere Infos gibt es hier nicht. Hunt speichert keine Passwörter in seinem Dienst, sondern nur verschlüsselte Adressen, die kompromittiert wurden.
Ist die Adresse allerdings im Collection-#1-Datensatz enthalten, sollte man das dazugehörige Passwort ändern, rät Hunt.
Einzelne Passwörter lassen sich mit der Funktion Pwned Passwords der Seite überprüfen. Auch hier liegen die Daten verschlüsselt vor. Grundsätzlich gilt natürlich die alte IT-Bauernregel: Gib niemals ein Passwort irgendwo auf einer Webseite ein, außer es handelt sich um das Passwort-Feld der Seite, zu der es gehört. Ob Du Dein Passwort hier überprüfen möchtest, musst Du abwägen.

Wenn Du statt Hunts Dienst ein Angebot aus Deutschland nutzen möchtest, empfiehlt der Spiegel den „Identity Leak Checker“ des Hasso-Plattner-Instituts für Digital Engineering. Auch hier lässt sich sehr einfach herausfinden, ob Deine E-Mail-Adresse vom Datenleck betroffen ist. Du gibst sie ein und erhältst, anders als bei „Have I been pwned“, keine direkte Antwort, sondern eine E-Mail an die angegebene Adresse mit einer Rückmeldung. In dieser erfährst Du auch, ob neben der Mailadresse weitere Daten vom Datenleck betroffen und im Internet offen gelegt wurden  (z.B. Telefonnummer, Geburtsdatum oder Adresse). (Quellen: heise.de, spiegel.de)

DEINE E-MAIL-ADRESSE WURDE VERÖFFENTLICHT. DAS SOLLTEST DU JETZT TUN!

Ändere Deine Passwörter

Auch für alte Konten. Solltest Du nicht mehr auf den Account zugreifen können, schreibe den Support an. Passwörter sollen nicht zu erraten sein und kein System haben. Findest Du es nicht erschreckend, dass bei der Verteilung der 10 häufigsten Klartextkennwörter „123456“ mit fast der Hälfte nach wie vor ganz weit vorne liegt?

Ein Passwort pro Dienst

Haben Hacker Dein Passwort herausgefunden, versuchen sie möglicherweise es auch für andere Konten zu verwenden. Darum Passwörter keinesfalls mehrfach nutzen, auch wenn es noch so bequem ist.

Vorsicht beim Mail-Empfang

Ist Deine E-Mail-Adresse durch ein Leak bekannt geworden, solltest Du bei unerwarteten E-Mails künftig extra vorsichtig sein, das gilt ganz besonders für Anhänge und Links. Auch Mails, die angeblich von Banken, Paypal oder Amazon kommen, werden gerne zum phishing der Zugangsdaten genutzt.
Wer sicher gehen will, prüft seinen Account direkt beim Anbieter und folgt keinesfalls den Anweisungen der E-Mail.

Passwörter sicher verwalten

Weil ich mir nicht so viele Passwörter merken kann, nutze ich seit vielen Jahren den Passwort-Manager LastPass, der auch komplexe Passwörter erzeugen kann. Außerdem ist er auf verschiedenen Endgeräten wie PC und Mac, Android und iOS sowie in verschiedenen Browsern nutzbar.

Übrigens: Zur Sicherung Deiner Mails und Deiner Website biete ich Dir günstig einen regelmäßigen Backup-Service an.

Die fünf besten Tipps für Deine Produktfotos

Schluss mit scheußlichen Bildern. 

Die besten Tipps für Deine Produktfotos

Scheußliche Produktfotos will niemand sehen. Verschwommen, farbstichig, falsch platziert: das muss nicht sein.
Fotos zeigen Deinen Kunden was Du machst. Und das machst Du richtig gut. Also sollen die Bilder das auch vermitteln.

Darum bekommst Du von mir Tipps, wie Deine Bilder klasse werden. Aber fragen wir uns erst einmal:

Was macht gute Produktfotografie aus?

Gute Produktbilder informieren Deine Kunden und geben ihnen das Gefühl, dass sie Dir vertrauen können. Sie

  • ziehen die Aufmerksamkeit von Käufern auf sich
  • vermitteln wichtige Infos zu Größe, Farbe und Materialien
  • veranschaulichen den Zweck des Produkts
  • vermitteln Emotionen
  • wecken Kaufwünsche

Wie du echte Hingucker fotografierst

  1. Beschäftige Dich mit Deiner Kamera. Schau Dir an, wie Du mit unterschiedlichen Blenden ganz verschiedene Ergebnisse erzielst.  Ein hoher Blendenwert  (z.B. f11) sorgt für viel Tiefenschärfe. Ein kleiner Wert (z.B. f4) bildet den fokussierten Bereich scharf  ab und lässt alles was weiter vor oder zurück liegt sanft verschwimmen. Welcher Wert richtig ist, hängt auch vom Abstand zum Produkt ab und was genau Du darstellen möchtest. Lerne wie Du die Belichtung und den Weißabgleich Deiner Kamera verändern kannst.
  2. Nutze ein Stativ oder Tripod. Zum einen sorgt ein sicherer Stand Deiner Kamera dafür, dass Deine Bilder nicht verwackeln. Du kannst auf einen Blitz verzichten. Und Deine Produkte werden so stets aus der gleichen Perspektive aufgenommen.
  3. Achte auf den Hintergrund. Dein Produkt soll sich klar vom Hintergrund abheben. Dafür sollte der Hintergrund einen guten Kontrast zum Produkt haben und nicht zu unruhig wirken. Mit Pappe oder Karton lässt sich prima ein Hintergrund basteln.
  4. Verzichte auf den Blitz. In den meisten Kameras ist ein Blitz eingebaut. Für Produktfotos ist der gänzlich ungeeignet, weil er sehr harte Schatten wirft. Experimentiere mit Tageslicht. Ein großes helles Fenster. Vielleicht schaffst Du Dir mit der Zeit auch Tageslichtlampen an. Meisterklasse ist, wenn Du einen Beleuchtungsdämpfer einsetzt. Dafür kannst Du ein leichtes, helles Tuch über die Lichtquelle hängen. Aber Vorsicht, nicht anbrennen lassen.
  5. Achte auf einheitliches Licht. Mische nicht verschiedene Lichtquellen. Weder gleichzeitig, noch wenn Du an verschiedenen Tagen fotografierst. Dann wirken die Fotos nämlich alle unterschiedlich und das ist bei Produktfotos nicht erwünscht.