Schluss mit scheußlichen Bildern. 

Die besten Tipps für Deine Produktfotos

Scheußliche Produktfotos will niemand sehen. Verschwommen, farbstichig, falsch platziert: das muss nicht sein.
Fotos zeigen Deinen Kunden was Du machst. Und das machst Du richtig gut. Also sollen die Bilder das auch vermitteln.

Darum bekommst Du von mir Tipps, wie Deine Bilder klasse werden. Aber fragen wir uns erst einmal:

Was macht gute Produktfotografie aus?

Gute Produktbilder informieren Deine Kunden und geben ihnen das Gefühl, dass sie Dir vertrauen können. Sie

  • ziehen die Aufmerksamkeit von Käufern auf sich
  • vermitteln wichtige Infos zu Größe, Farbe und Materialien
  • veranschaulichen den Zweck des Produkts
  • vermitteln Emotionen
  • wecken Kaufwünsche

Wie du echte Hingucker fotografierst

  1. Beschäftige Dich mit Deiner Kamera. Schau Dir an, wie Du mit unterschiedlichen Blenden ganz verschiedene Ergebnisse erzielst.  Ein hoher Blendenwert  (z.B. f11) sorgt für viel Tiefenschärfe. Ein kleiner Wert (z.B. f4) bildet den fokussierten Bereich scharf  ab und lässt alles was weiter vor oder zurück liegt sanft verschwimmen. Welcher Wert richtig ist, hängt auch vom Abstand zum Produkt ab und was genau Du darstellen möchtest. Lerne wie Du die Belichtung und den Weißabgleich Deiner Kamera verändern kannst.
  2. Nutze ein Stativ oder Tripod. Zum einen sorgt ein sicherer Stand Deiner Kamera dafür, dass Deine Bilder nicht verwackeln. Du kannst auf einen Blitz verzichten. Und Deine Produkte werden so stets aus der gleichen Perspektive aufgenommen.
  3. Achte auf den Hintergrund. Dein Produkt soll sich klar vom Hintergrund abheben. Dafür sollte der Hintergrund einen guten Kontrast zum Produkt haben und nicht zu unruhig wirken. Mit Pappe oder Karton lässt sich prima ein Hintergrund basteln.
  4. Verzichte auf den Blitz. In den meisten Kameras ist ein Blitz eingebaut. Für Produktfotos ist der gänzlich ungeeignet, weil er sehr harte Schatten wirft. Experimentiere mit Tageslicht. Ein großes helles Fenster. Vielleicht schaffst Du Dir mit der Zeit auch Tageslichtlampen an. Meisterklasse ist, wenn Du einen Beleuchtungsdämpfer einsetzt. Dafür kannst Du ein leichtes, helles Tuch über die Lichtquelle hängen. Aber Vorsicht, nicht anbrennen lassen.
  5. Achte auf einheitliches Licht. Mische nicht verschiedene Lichtquellen. Weder gleichzeitig, noch wenn Du an verschiedenen Tagen fotografierst. Dann wirken die Fotos nämlich alle unterschiedlich und das ist bei Produktfotos nicht erwünscht.